Archive for the 'A.F.A.-Theorie' Category
Auf Auf! Anarchie beginnt heute.
Der Plan geht vollständig auf! Besser hätten wir den Putsch einfach nicht planen können.
Passend zur Rückkehr des legendären A.f.a. aus L haben wir den Sparkassenonkel abgesetzt und die Bastille eingenommen. Die Verteidigungsstreitkräfte haben wir durch Absprache in den Orient verschifft, so dass wir ohne Widerstand nach Berlin durchmarschieren können.
(Haben wir genug vom Getränk B, um die Strecke durchzuhalten?)
Die Anarchistische Pogopartei stößt auf dem Weg hinzu. Gemeinsam schaffen wir den Mörderstaat ab und gründen das gerechte System der Anarchie.
Auch wenn wir ganz Nordrhein-Westfalen schon destabilisiert haben, ist die Arbeit noch nicht getan. Also, bereitet alles vor, der 2. ist unser Stichtag (nicht nur für’s Fass).
Zertrampelt die Strukturen, hört den Punkrock!
Am 11. wird im Reichstag gespielt. Dann ist ein Teilziel der Weltherrschaft vollendet. Fuck, yeah!
Ê!
3 commentsDie beste Band / der(die) beste Künstler(in) aller Zeiten
Ich finde, auch wir sollten uns mal darüber austauschen, welche Bands / Künstler unserer Meinung nach zu den besten der Musikgeschichte zählen. Als Verfahren schlage ich vor, jeder von uns nennt immer eine Bands / einen Künstler, der für ihn zu diesem wunderbaren Kreis gehört. Wenn wir dann 250 Bands / Künstler gesammelt haben, treffen wir uns bei ner Runde Bier und sortieren die dann zu ner Rangliste, die wir wiederum hier veröffentlichen.
Ihr dürft zwar immer nur eine Bands / einen Künstler nennen, aber sobald jemand anderes geantwortet hat, dürft ihr wieder eine Weitere / einen Weiteren aufzählen. Sollten zwar 250 Bands / Künstler genannt sein, aber es ist uns danach, noch ein paar weitere zu nennen, so können wir die Aktion natürlich verlängern.
Kriterien für eine Nennung sind rein subjektiver Natur. Viel Spaß beim Schreiben, Hören nun Ma**ur*ieren!
a.f.A.
38 commentsDie besten Songs aller Zeiten
Ich finde, auch wir sollten uns mal darüber austauschen, welche Songs unserer Meinung nach zu den besten der Musikgeschichte zählen. Als Verfahren schlage ich vor, jeder von uns nennt immer einen Song, der für ihn zu diesem wunderbaren Kreis gehört. Wenn wir dann 250 Songs gesammelt haben, treffen wir uns bei ner Runde Bier und sortieren die dann zu ner Rangliste, die wir wiederum hier veröffentlichen.
Ihr dürft zwar immer nur einen Song nennen, aber sobald jemand anderes geantwortet hat, dürft ihr wieder einen Weiteren aufzählen. Sollten zwar 250 Songs genannt sein, aber es ist uns danach, noch ein paar weitere zu nennen, so können wir die Aktion natürlich verlängern.
Kriterien für eine Nennung sind rein subjektiver Natur. Viel Spaß beim Schreiben, Hören nun Ma**ur*ieren!
a.f.A.
38 commentsNeues auf www.philosophicum-incognitum.de

Auf philosphicum-incognitum.de gibt es endlich ein neues Manuskript von Michel Stecher und Mika van Vorn.
Auszug:
Man stelle sich folgende alltägliche Situation aus dem Leben eines Hartz IV Empfängers vor: Der 39-jährige arbeitslose Friedhofsgärtner Kevin Q. sitzt seit 27 Stunden und 35 Minuten vor seiner Playstation 3. In dieser Zeit hat er lediglich eine halbaufgetaute Tiefkühlpizza (Thunfisch) und bereits 17 Dosen Feldschlösschen-Pils zu sich genommen, die ihm von seiner minderjährigen Freundin Chantal serviert wurden. Außerdem leert er gerade die fünfte Schachtel original Marlboro Zigaretten aus Polen. Plötzlich klingelt es an der Tür.
Während Chantal in freudiger Erwartung die Tür öffnet, zeigt Kevin keinerlei Reaktion. Im neunten Stock im Hausflur steht ein schwitzender Paketbote von Hermes mit einem schuhkartongroßen Paket. Darin enthalten sind Kosmetika der Marke „BeautyStar“ im Wert von 178,95 €. Das spielt aber für die nachfolgenden Ereignisse überhaupt gar keine Rolle. Eine knappe halbe Stunde später klingelt es erneut an der Tür.
Chantal, die gerade damit beschäftigt ist, sich drei Zentimeter lange künstliche Wimpern ans linke Auge zu kleben, ruft aus dem Badezimmer: „Ey, mach du ma’ los, ich mach mich schön.“ Dadurch abrupt aus seinem Spiel gerissen, erhebt sich Kevin nach nunmehr 28 Stunden und zwei Minuten vom Sofa und verspürt plötzlichen, heftigen Harndrang. Seine mit Brandflecken übersäte Jogginghose mit der rechten Hand festhaltend eilt er fluchend zur Haustür. Er reißt die Tür auf und da stehen sie…
Die Ausführungen in aller Ausführlich- und Vollständigkeit gibt es nur hier.
Michel Stecher & Mika van Vorn
3 commentsBlue Ball Machine
Ich habe heute eine Studie um das Wirken des Kapitalismus entdeckt. Die sogenannte Blue Ball Machine. Wer die richtigen Quicktime-Einstellungen hat, hört sogar auch Sound.
Beachtenswert ist dabei:
- Die Sinnlosigkeit der Arbeit. Es hört einfach nicht auf, egal, wie lange man es sich anguckt. Es kommen immer neue blaue Bälle von oben.
- Brutale Ausbeutung von „Schwarzen”. Die „weißen” Männer haben saubere Kittel an und nicht allzu viel zu tun, während die „schwarzen” unten stehen müssen und nur Packarbeit verrichten. Einer von ihnen erlebt auch immer wieder gefährliche Arbeitsunfälle, bei denen er stets aufs Neue den Kopf verliert.
- Ein Ball ist in einer Endlosschleife gefangen (bei dem Bildschirm, wo ab und zu „NO” aufleuchtet).
- Ein Ball ist kurzzeitig rot! Einfach unglaublich sowas. Ist es vielleicht ein Vorgeschmack auf die Red Ball Machine? Alles noch größer, noch komplizierter, noch sinnloser?
und natürlich: - Der Spaß sich das anzuschauen.
Gruß, Ê!
No commentsGeistige Ergüsse
1. Wenn wir sterben, dann besoffen. Alkohol. Flucht aus der Realität?! Mittel der Medizin. So behaupten die Mediziner. Alkoholiker? Bier schmeckt gut. So behauptet die A.F.A. Die A.F.A.-Kirche geht da weiter. Gottähnlich soll das Bier sein und helfen die Erkenntnis zu erreichen.
2. This is my rifle. There are many like it, but this one is mine. My rifle is my best friend. It is my life. I must master it as I must master my life. Without me my rifle is useless. Without my rifle, I am useless. I must fire my rifle true. I must shoot straighter than my enemy who’s trying to kill me. I must shoot him, before he shoots me. I will. Before God I swear this creed. My rifle and myself are the defenders of my country. We are the masters of our enemy. We are the saviours of my life. So be it. Until there is no enemy, but peace. Amen.
3. Der Habibi-Snack hat bis maximal 00:00 Uhr geöffnet. Der kleine Wichser wollte die Tür schon früher abschließen. Die A.F.A. ist bis auf die Zähne bewaffnet. Feinde werden zurückgetreten. Heute werden die Untototen in ihre Gräber zurückgetrieben und das Leben wird ein bißchen sicherer und lebenswerter.
Michel Stecher & Mika van Vorn
2 commentsKritik des untoten Wesens
«Aber denken kann ich, was ich will, wenn ich mir nur nicht selbst widerspreche, …»
Wie schon vor Jahrzehnten von Kant festgestellt, geht es einzig und allein darum, seine Ideale nicht zu verraten. Manchmal muss man sie verteidigen, verteidigen gegen Ignoranten, Unterdrücker und Unwissende. Manchmal verteidigt man sie gegen bestehende Institutionen, veraltete Vorstellungen und allem, was dem Leben widerstrebt. Die größte Gefahr geht dabei von denjenigen aus, deren einziges Ziel die Vernichtung des Lebens schlechthin ist. Dies trifft neben einigen desillusionierten Misanthropen primär auf untote Kreaturen zu.
Jede Nacht öffnen sich auf den Friedhöfen die Gräber, und Armeen von Zombies fallen über die friedlichen Lande, Städte und Dörfer her. Im Gegensatz zu Vampiren, die ihr schändliches Treiben hauptsächlich auf mondlose Nächte konzentrieren, ist man auch am hellichten Tage der Gefahr ausgesetzt, mordlüstigen Zombies in die Arme zu laufen. Nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen muss auch mit dem weit verbreiteten Klischee, Zombies würden nur stöhnend und röchelnd durch die Straßen laufen, aufgeräumt werden. So findet man heute in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens Untote, die, ihrer Arbeit nachgehend, unbescholtenen Bürgern nach dem Leben trachten. Universitäre Einrichtungen, die sich angeblich dem Wohle des Studierenden verschrieben haben, sind davon natürlich nicht ausgenommen. Die Autoren können hier aus eigener, hautnaher Erfahrung berichten. Schon beim Erledigen unkomplizierter Verwaltungsvorgänge wird man mit abscheulichen Ausgeburten konfrontiert, die nichts anderes im Sinne haben, als einem das Gehirn aus dem Schädel zu saugen.
Sehr leichtsinnig handelt, wer ohne großkalibrige Schußwaffen und Unmengen von Munition einen Fuß vor die Tür setzt. Empfehlenswert für den täglichen Gang in die urbane Umgebung wären auch Teile einer persönlichen Schutzausrüstung, wie zum Beispiel Stahlhelme oder militärische Splitterschutzvorrichtungen. Will man die Zombies nachhaltig daran hindern, Menschenschaden in ihrer Umgebung anzurichten, sollte man des weiteren unbedingt eine Kettensäge oder zumindest eine Machete bei sich führen, um durch Abtrennen des Hauptes des Angreifers diesen in das Reich der Toten zurückzubefördern.
Wie schon jahrelang vom Zombievernichter Farin U. gepredigt, ist nur ein toter Zombie ein guter Zombie. Daher verfolgen wir als höchstes Ziel die brutale und hemmungslose Ausrottung der untoten Brut, um dieser düsteren und trostlosen Welt wieder ein bißchen Hoffnung und Liebe einzuhauchen. Die Brutalität und der Hass unserer Welt stellen gleichzeitig die Chance für einen Neuanfang dar. Voraussetzung ist, dass wir der drohenden Gefahr tief ins Auge blicken und daraus den für uns einzig richtigen Schluss ziehen, dem Leben zu dienen.
Darum, liebe Lebenden, lebt und liebt!
In diesem Sinne,
Michel Stecher & Mika van Vorn
5 commentsA.F.a. philosophiert…
…so nehmen die Dinge ihren Lauf. Wenn man etwas besseres gegen etwas schlechteres tauscht, welchen Sinn macht das dann? Nichts gegen Bergedorf, aber der Geschmack sollte nicht so grasig sein. Ist es vielleicht die Errungenschaft der heutigen Gesellschaft, dass man nur Main-Stream-Geschmack akzeptiert? Oder haben doch die Kassierer Recht mit ihrer zu einfachen Theorie über die Weltherrschaft. Wir denken nein, denn das kann nicht das Ende der Fahnenstange sein. Im Gegenteil, man sollte der modernen Popkultur die Stirn bieten. Alles hat seine Daseinsberechtigung, sei es ein Vogel, ein Baum, eine Spears, ein Wiwi oder der grasige Beigeschmack.
Ein Hund muss jeden Tag mehrfach Gassi gehen, jeder Mensch hat seinen festgelegten Tagesablauf. Schicksal oder Vorsehung? Manche müssen nahezu zwanghaft ihren Computer für ein paar Stunden am Tag bedienen, die anderen propagieren ein Leben ohne Schmerz. Macht das irgendeinen Sinn. Nein. Es ist menschlich. Und scheißegal.
Beim Anblick der vierten Dimension wird einiges klarer. Es gibt noch eine Ecke, die dem Unerleuchteten verborgen ist. Sollte man jemals den Sinn durchschauen, wird man sich umbringen wollen. Alles ist konstruiert, nichts real. Es gibt nur einen von uns vorgegebenen Sinn, keinen universellen.
Die Augen lassen nach. Stärkere Brillen müssen her. Doch wozu? Das Leid der Welt anzusehen? Ohne Sinn können wir keine Sinnsuchenden sein. Möglicherweise Sinnstifter? Ist das Leben unter diesem Aspekt nicht zu banal, zu menschlich? Erfolgt ohne Herausforderungen im Leben eine Abstumpfung des Geistes, wird nicht alles, wirklich alles, irgendwann zur Routine? Wer weiß!
Ablenkung vom Alltag, Musik, Geisteserweiterung. Und wenn es nicht reicht, zu wenig ist? Grenzenlose Gewalt, ungezügelter Sex?! Die Erinnerung hält nur einen Bruchteil des Lebens fest, jetzt ist das Jetzt bereits vorbei. Was bleibt noch für gleich, was bleibt noch für morgen? Wieso denken wir darüber nach? Seit wann denkt der Mensch darüber nach? Seit der Jagd auf Mammuts? Oder erst seit kurzem?
Hat sich etwas verändert? Sammeln Hundebesitzer heute die Exkremente ihrer Lieblinge von der Straße? Was bringt sie dazu? Das Bewusstsein um die Scheiße ihres Daseins. Kann das eigene Handeln vor den Augen von anderen bestehen? Stellt es nicht nur wertlose Randnotizen der eigenen Existenz dar und führt gnadenlos die Unzulänglichkeit der eigenen Person vor Augen? Ist es das, was wir Leben nennen?
Es ist unsere Bestimmung, dies herauszufinden. Und selbst, wenn das Ergebnis am Ende negativ ausfällt, war es nicht umsonst. Interessiert das Ergebnis überhaupt? Macht dieser Text irgendeinen Sinn? Die Antwort auf diese Fragen bleibt jedem selbst überlassen.
In diesem Sinne
Michel Stecher & Mika van Vorn
1 commentschöner wird morgen
Hi AFA!
Was sagt ihr eigentlich zur neuen Unter-Überschrift “schöner wird morgen”?
Bitte mit Änderungsvorschlägen oder Lob in höchsten Tönen.
Gruß, Eugê!
3 commentsAFA – Die Sittenwächter?
aus: FROnline (http://www.fr-aktuell.de/ressorts/nachrichten_und_politik/die_seite_3/
?cnt=659643)
Ein Netzwerk konservativer Christen kämpft in den USA gegen Sex, Gewalt und Toleranz gegenüber Homosexuellen
VON DIETMAR OSTERMANN (TUPELO)
Ausgerechnet in Tupelo (ap)
Tupelo ist nicht der Ort, an dem man die Entscheidungsschlacht um Amerikas Zukunft vermuten würde. Die kleine Stadt im verarmten Südstaat Mississippi hofft seit den Tagen der Baumwollbarone auf bessere Zeiten. Elvis wurde hier geboren. Er war dann auch schnell weg. In diesem Tupelo aber soll die Nation gerettet werden, hinten am Parkgate Drive, in einem unscheinbaren Flachbau, vor dem das Gras aus dem Beton wächst. “Dieses Land hat seinen Anstand und seine Moral verloren”, sagt Tim Wildmon, “wenn Amerika nicht auf den rechten Weg zurückfindet, gnade uns Gott.” Dann erzählt er die Geschichte von Buster, dem Trickfilmhasen.
Buster ist ein lustiger Hoppler mit spitzen Ohren und surrender Kamera, Held der beliebten Vorschul-Serie “Postkarten von Buster” vom TV-Network PBS. Buster reist viel durchs Land. In der fraglichen Folge war er in Vermont. Dort hat Buster nicht nur die Herstellung von leckerem Ahornsirup beobachtet. Er hat auch zwei lesbische Mütter und ihre Kinder besucht. Vermont erkannte vor fünf Jahren als erster US-Bundesstaat gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften an.
Für Tim Wildmon war der Film “homosexuelle Propaganda”. Eben die Art von Fernsehen, die die Volksmoral untergräbt. Besonders in Trickfilmen, davon ist er überzeugt, versteckt Hollywood gern schwule und lesbischeBotschaften. So war es schon bei Tinky Winky, dem lila Teletubby mit der Handtasche und der Dreiecksantenne. Alles subtile Gay-Symbole. Tim Wildmon kennt seine Pappenheimer. Er weiß freilich auch, was dagegen zu tun ist. Wildmon ist Präsident der American Family Association (AFA), einem Netzwerk konservativer Christen, das sich die Hebung der Volksmoral zum Ziel gesetzt hat. Die AFA organisierte E-Mail-Proteste gegen Buster. Im fernen Washington schaltete sich die Bildungsministerin ein. Seit dort George W. Bush regiert, sind die Kontakte ins Weiße Haus hervorragend. Und siehe da: PBS setzte die Sendung nicht nur ab, die Senderchefin kündigte auch gleich ihren Abschied an. Sieg auf der ganzen Linie. “Wer wie wir den homosexuellen Lebensstil für gefährlich hält”, sagt Tim Wildmon, “für den ist es nicht akzeptabel, wenn Kindern in Comics suggeriert wird, zwei Mütter seien auch eine Familie.”
(…)
Die AFA besitzt in den USA gut 200 Radiostationen. Rund fünf Millionen Hörer schalten zu. 150 000 Abonnenten beziehen ein Monatsmagazin. Über die E-Mail-Verteiler OneMillionMoms und OneMillionDads erreicht die Organisation auf Knopfdruck Hunderttausende.
Also: Wer von euch war das?
Gruß, der Ê!
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